In vielen Passagen weist uns der Buddha darauf hin, dass wahrhaftiger innerer Wandel durch eine organische Herangehensweise geschieht, die graduell und inkremental verläuft. In einer Lehrrede stellt er vier heilsame Aktivitäten heraus: den Dhamma hören, den Dhamma diskutieren, den Geist stillen und ihn auf seine Wesenheit untersuchen. Diese vier Aktivitäten richtig praktiziert und miteinander koordiniert kulminiert schließlich in der Vernichtung aller Verblendungen und vollständigen Befreiung.
„Gleichwie, ihr Mönche, wenn es oben im Gebirge stark regnet, das Wasser beim Hinabfließen die Bergschluchten, Klüfte und Rinnen füllt, die vollen Bergschluchten, Klüfte und Rinnen aber die kleinen Teiche füllen, die gefüllten kleinen Teiche die Seen, die gefüllten Seen die Flüsse, die Flüsse die Ströme füllen und die Ströme das Meer„. (AN 10.61)
Ajahn Jayasāro

