Metaphern sind mächtig. Sie sind von großer Überzeugungskraft. Buddhas Lehre begann mit der Metapher des Pfades und in all den darauffolgenden Jahren seiner Lehrtätigkeit benutzte er viele weitere Gleichnisse und Metaphern mit großer Geschicklichkeit. Aber werden Metaphern von nicht so weisen Menschen benutzt, können gefährlich werden. Oftmals vergessen wir, dass Metaphern nicht die Wahrheit einer Behauptung beweisen können, sondern sie nur veranschaulichen. Es fühlt sich gut an, wenn wir eine Metapher finden, die ein klares Bild einer abstrakten Sache, die wir zuvor nicht verstehen konnten, liefert. Und genau da müssen wir besonders achtsam sein. Wir müssen uns daran erinnern, dass jenes gute Gefühl kein verlässlicher Beweis dafür ist, dass das klare Bild der Metapher eine akkurate Repräsentation der vorliegenden Sache ist.
Ajahn Jayasāro


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