Wir nehmen unsere Launen und diversen Stimmungen viel zu wichtig. Fühlen wir uns zu dumm, dann folgern wir daraus, wir seien dumm. Fühlen wir uns gut, folgern wir daraus, alles sei gut. Fühlen wir uns gelangweilt, schließen wir daraus, unsere Situation sei langweilig. Wir fühlen uns depressiv, und schließen daraus, unser Leben sei deprimierend.
Halte nicht an deinen Vorstellungen fest, wie du dich fühlen oder nicht fühlen solltest. Schaue einfach, wie du dich jetzt gerade fühlst und sehe das als ein Gefühl – nicht mehr und nicht weniger. Ein Gefühl ist nicht wer du bist. Ein Gefühl ist nicht notwendigerweise ein Abbild davon, wie dein Leben ist.
Ajahn Jayasāro
