Es ist normal für uns, zu stark auf das zu fokussieren, was uns verschieden voneinander macht. Dieses Überbetonen führt zu Arroganz, Unsicherheit, Vorurteilen und Furcht.
Als Buddhisten versuchen wir, dieses Ungleichgewicht zu vermeiden, indem wir beharrlich zu einem Gewahrsein der Dinge zurückkehren, die uns alle vereinen. Wir reflektieren über die einfache, unbestreitbare Wahrheit, dass wir alle ohne Ausnahme Leidensgenossen in Geburt, Altern, Krankheit und Tod sind.
Jeder will glücklich sein.
Keiner will leiden.
Wir leugnen nicht die Unterschiede oder ignorieren sie. Aber wir erkennen sie im Kontext unserer gemeinsamen Natur als fühlende Wesen in einer herausfordernden und zerbrechlichen Welt.
Ajahn Jayasāro
