Selbst mit Lehrern, die sich so gut um uns kümmern und uns mit so vielen weisen Belehrungen Hilfe schenken, finden wir den Fortschritt auf dem Dhamma-Pfad langsam und schwierig. Wieviel schwieriger würde es wohl für uns ohne Lehrer sein! Und wie wunderbar und erstaunlich, dass der Buddha die höchste vollkommene Erleuchtung ganz durch sich alleine gefunden hat! Jedwede Art geistiger Verblendung hat er vollständig vernichtet und erlangte die absolute Perfektion in Tugend, Weisheit und Mitgefühl, ohne dass ihm jemand den Weg dahin aufzeigen konnte.
Aus diesem Grund verbeugen wir uns zu seinen Füßen.
Selbst nur einfache Sachverhalte unseren Bekannten oder geliebten Menschen zu erklären, kann eine wahre Herausforderung sein. Wie wunderbar deshalb, dass der Buddha die Fähigkeit besaß, die tiefgründigsten Sachverhalte mit Worten zu erklären, welche die Herzen von Menschen in der ganzen Welt über 2600 Jahre hinweg berühren!
Wegen seiner großen Geschicklichkeit und Geduld den Dhamma zu lehren, verbeugen wir uns zu seinen Füßen.
Selbst nur eine einzige Familie oder Organisation oder Institution zu gründen, die über mehr als zwei Generationen hinweg blühen und in Wohlstand bestehen kann, ist schon eine große Leistung. Der Buddha gründete nicht nur einen monastischen Orden, der schon über hundert Generationen hinweg besteht, sondern hat auch seinen Praxispfad zur Befreiung erhalten und ihn an unzählige Wesen weitergegeben.
Wegen seiner großen Weisheit und liebenden Güte, die Glückseligkeit künftiger Generationen sicherzustellen, verbeugen wir uns zu seinen Füßen.
Ajahn Jayasāro

