
Einmal sagte Ajahn Chah zu seinen Schülern:
„Es ist, als würden wir unsere Hand in ein Loch stecken, um einen Schatz zu bergen. Wenn wir den Schatz nicht erreichen können, sagen wir: „Ich schaffe es nicht. Das Loch ist zu tief.“ Jeder gibt dem Loch die Schuld. Niemand sagt jemals, dass sein Arm zu kurz sei. Ähnlich verhält es sich, wenn wir uns darüber beschweren, dass der Dhamma zu schwierig ist. Die Wahrheit ist ganz einfach, dass unsere Bemühungen nicht stark genug sind.
Wir können unseren Arm zwar nicht verlängern, aber wir können unser Bemühen intensivieren. Wenn wir unser Leben als kostbar betrachten, dann muss das auch für jeden einzelnen Moment unseres Lebens gelten. Je klarer wir erkennen, wie kostbar jeder Augenblick dieser menschlichen Existenz ist, desto selbstverständlicher wird das Bemühen um die Dhamma-Praxis sein.“
