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Herzensnahrung

Buddhistische Reflexionen von Ajahn Jayasāro

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  • Im Chatroom mit dir selbst

    Im Chatroom mit dir selbst

    Bei allen Unternehmungen kommt dem Anfang und dem Ende besondere Bedeutung zu. Deshalb sollten wir uns gewissenhaft darum bemühen, dass Anfang und Ende jedes Tages in Meditation verbracht wird. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es eine hilfreiche Strategie, einen Entschluss zu fassen, in der letzten Stunde vorm Schlafen gehen und der ersten Stunde nach…


  • Vertrauens-(un)würdigkeit

    Vertrauens-(un)würdigkeit

    Es können immer einige gute Gründe gefunden werden, um die unrechten Dinge zu tun. Je gebildeter die Leute sind, desto einfacher finden sie Rechtfertigungen für ihr Handeln. Und tatsächlich sind viele intelligente Leute dazu fähig, sich zu beweisen, dass das Unrechte tatsächlich das Rechte sei. Diese Fähigkeit uns selbst und andere zu überzeugen, dass die…


  • Das chamälionhafte Ich-Gefühl

    Das chamälionhafte Ich-Gefühl

    Unsere Vorstellung, von dem was wir seien, ist eng mit den Gefühlen verbunden, die wir für jene um uns herum haben. Das Gefühl, ein solides unabhängiges Selbst zu sein, kommt und geht. Manchmal, wenn wir wütend oder eifersüchtig sind oder uns schämen beispielsweise, kann es sehr stark sein. Zu anderen Zeiten, wenn wir uns sicher…


  • Intelligente Grenzen

    Intelligente Grenzen

    Das Versmaß eines Gedichts hindert nicht den Dichter. Die Partitur des Komponisten hindert nicht den Musiker. Die ethischen Tugendregeln hindern nicht den Schüler der Buddha-Lehre. Intelligente Begrenzungen, freiwillig aufgenommen, sind nicht Feind der Kreativität, sondern das Gefäß, in dem sie zu blühen vermag. Ajahn Jayasāro


  • Wer sie sind

    Wer sie sind

    Zu wissen, was im Innern eines anderen Menschen vor sich geht, ist, mit Ausnahme weniger Leute mit entwickelten übersinnlichen Geisteskräften, nicht möglich. Wir können niemals wirklich das Innenleben eines anderen kennen, selbst wenn es sich dabei um ein Familienmitglied handelt. Wir können raten, vermuten, erahnen – oftmals sogar sehr präzise – jedoch ist es nie…


  • Gandhis Schuh

    Gandhis  Schuh

    Eine meiner Lieblingsgeschichten über Mahatma Gandhi handelt davon, wie er einmal in einen extrem überfüllten Zug einsteigen will. Als der Zug schon losfährt und seine Freunde versuchen, ihn in den fahrenden Zug hochzuziehen, verliert er dabei einen Schuh, der auf dem Bahnsteig zurückbleibt. Sofort und ohne zu überlegen, wirft Mahatma Gandhi seinen anderen Schuh hinterher…


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