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Herzensnahrung

Buddhistische Reflexionen von Ajahn Jayasāro

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  • Wahres Vertrauen

    Wahres Vertrauen

    Saddhā ist ein Vertrauen und eine Zuversicht in die Weisheit und das Mitgefühl des Buddha, das dadurch entsteht, dass man seine Lehren hört oder liest oder mit jemandem in Kontakt kommt, der diese verkörpert.Das Besondere an Saddhā (üblicherweise mit „Glaube“, englisch faith, übersetzt) ist, dass es sich im Rahmen überprüfbarer Hypothesen anstelle von nicht nachvollziehbaren Dogmen…


  • Liebe auf den ersten Blick

    Liebe auf den ersten Blick

    Ajahn Chah wurde am 17. Juni 1918 in einem kleinen Dorf im Nordosten Thailands geboren. Er trat schon in jungen Jahren in die Sangha ein und machte sich Mitte zwanzig zu Fuß von seinem Heimatkloster aus auf die Suche nach einem Meditationlehrer. Erst mehr als ein Jahr später fand er den Weg zu Luang Boo…


  • Gesammelt und geteilt

    Gesammelt und geteilt

    Im Laufe der Jahre habe ich kluge, interessante, zum Nachdenken anregende und lustige Dinge notiert, die ich gehört und gelesen habe. Heute möchte ich euch ein paar Einträge aus meiner Zitatensammlung vorstellen. „Mich hat diese Idee fasziniert, dass Macht heutzutage nicht mehr durch traditionelle Formen wirkt, sondern durch die Vorstellung von Individualismus. Sie besagt, dass…


  • Den Geist neu ausrichten

    Den Geist neu ausrichten

    Menschen, deren Geist von Gier beherrscht wird, widmen den Dingen, die sie mögen, ständige Aufmerksamkeit. Sie klammern sich an sie, halten hartnäckig an ihnen fest, bis der Genuss dieser Dinge für ihr Selbstverständnis unverzichtbar wird. Das ist nicht der Weg des Friedens. Aber es gibt auch eine spirituelle Kehrseite. Wenn diese Menschen in der Lage…


  • Ein stabiler Geist

    Ein stabiler Geist

    Auf einer Yacht ist der Kiel eine Unterwasserflosse. Der Kiel verhindert, dass der Wind die Yacht seitlich wegdrückt, und hilft ihr, effizient gegen den Wind zu segeln. Der Kiel enthält Ballast, der die Yacht stabilisiert. Der Kiel ist eine gute Analogie für Gleichmut. So wie eine Säule, die tief in der Erde verankert ist. Die…


  • Der Unterschied zwischen Mut und Leichtsinn

    Der Unterschied zwischen Mut und Leichtsinn

    Eines Tages erzählte Ajahn Chah der Sangha, wie er als junger Mönch einmal buchstäblich vor einer schwierigen Situation davonlief. Das war so: Er hielt sich eine Zeitlang zusammen mit einem männlichen Laienunterstützer in einem verlassenen Kloster auf. Eine junge Witwe begann, jeden Morgen mit ihrem Sohn vorbeizukommen, um ihm Essen anzubieten. Nach ein paar Tagen…


  • Kontinuierliche Beständigkeit in der Praxis

    Kontinuierliche Beständigkeit in der Praxis

    Der Buddha führte die unmittelbaren Ursachen seiner Erleuchtung auf zwei Faktoren zurück: unvermindertes Bemühen und Unzufriedenheit mit dem, was er bereits erreicht hatte. Unbeständigkeit ist der Fluch vieler Praktizierender. Phasen intensiven Bemühens, gefolgt von Phasen mit wenig oder gar keinem Einsatz, führen zu wenig oder gar keinem langfristigen Fortschritt. Das mag an unvermeidbaren Faktoren wie…


  • Cāgānusati

    Cāgānusati

    In den Suttas legen die Lehren des Buddha über cāgānussati (Rückbesinnung auf Freigebigkeit) den Schwerpunkt weniger auf die Erinnerung an einzelne Akte der Freigebigkeit als vielmehr auf die Betrachtung des Wunders, die Tugend der Freigebigkeit zu besitzen. In AN 6.10 sagt der Buddha zu Mahānāma: „Edle Schüler besinnen sich so auf ihre Freigebigkeit: ‚Heil mir!…


  • Unsere einzige Wirklichkeit

    Unsere einzige Wirklichkeit

    Der Theravāda verfolgt beim Helfen anderer einen eher bescheidenen und zurückhaltenden Ansatz. Während das Bodhisattva Gelübde mutig erklärt: „Leidende Wesen sind jenseits aller Zahl; ich gelobe, sie alle zu retten“, sind Theravādins vorsichtiger. Sie sagen: „Leidende Wesen sind jenseits aller Zahl; ich werde versuchen, ihr Leiden zu vermindern, wo immer ich kann und so gut…


  • Die Freude am wachen, nicht denkenden Geist

    Die Freude am wachen, nicht denkenden Geist

    Zielloses Denken, Denken um des Denkens willen, uddhacca, ist eine Gewohnheit, die leicht zur Sucht wird. Für die meisten Menschen ist es der Grundmodus ihres Bewusstseins. Das Problem dabei liegt nicht unbedingt im Inhalt des Denkens, sondern vielmehr darin, dass es den Zugang zu den tieferen Dimensionen des Geistes verhindert. Es lässt uns an der…


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