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Herzensnahrung

Buddhistische Reflexionen von Ajahn Jayasāro

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  • Wirkliche Freiheit

    Wirkliche Freiheit

    Die meisten Menschen verstehen Freiheit als Zugang zu konkreten Erfahrungen: das bekommen zu können, was sie wollen, und nicht das, was sie nicht wollen; das tun zu können, was sie wollen, und nicht das, was sie nicht wollen; dorthin zu gehen, wo sie hinwollen, und nicht dorthin, wo sie nicht hinwollen. Und so weiter und…


  • Das, was fehlt

    Das, was fehlt

    Es ist nicht einfach, uns selbst und unsere Praxis genau zu beurteilen, ohne uns zu überschätzen oder zu unterschätzen. Der innere Gutachter ist nur eine weitere Stimme in unserem Kopf und lange Zeit keine besonders verlässliche dazu. Meditierende messen „Wow“-Momenten oft zu viel Bedeutung bei und schrittweisen Verbesserungen zu wenig. Ein Beispiel für jemanden, der…


  • Der Geschmack von Freiheit

    Der Geschmack von Freiheit

    Heute sitze ich in einem Zimmer und blicke über das Meer. Meine Gedanken wenden sich den Worten des Buddha im Anguttara Nikāya zu: „So wie, Pahārāda, der große Ozean allmählich abfällt, allmählich abschüssig wird, allmählich geneigt ist und nicht plötzlich steil abbricht, ebenso gibt es in diesem Dhamma und dieser Disziplin ein allmähliches Training, ein…


  • Die Lehren des Buddha bilden eine Einheit

    Die Lehren des Buddha bilden eine Einheit

    Hier in Thailand neigt sich die jährliche lange Schulferienzeit dem Ende zu. In dieser Zeit bieten viele Klöster einmonatige Programme zur vorübergehenden Novizenweihe an. Außerdem wird gerade eine ziemlich ungewöhnliche Reality-Show im Fernsehen ausgestrahlt. Darin verfolgen die Zuschauer die Erfahrungen von zwölf Jungen, die an einer zeitlich befristeten Ordination teilnehmen. Momentan findet das Ganze in…


  • Die rechte Sicht der Vergänglichkeit

    Die rechte Sicht der Vergänglichkeit

    Einmal klagte ein Mann, der gekommen war, um Ajahn Chah seine Aufwartung zu machen, dass er voller Wut sei und nicht wisse, wie er damit umgehen solle. Er bat Ajahn Chah, ihm zu helfen. Ajahn Chah sagte: „Zeig mir deine Wut.“ Der Mann sah verwirrt aus: „Ich bin gerade nicht wütend, Luang Por.“ Ajahn Chah…


  • Das bedingte Entstehen

    Das bedingte Entstehen

    „So wie, Mönche und Nonnen, wenn die Himmel in dicken Tropfen auf einen Berggipfel regnen, und das Wasser fließt bergab und füllt die Hohlräume, Spalten und Bäche; wenn sie voll werden, füllen sie die Teiche. Die Teiche füllen die Seen, die Seen füllen die Flüsse, und die Flüsse füllen die Ströme. Und wenn die Ströme…


  • Woran sich Entscheidungen messen lassen

    Woran sich Entscheidungen messen lassen

    Der Buddha vermied philosophische Debatten aus praktischen Gründen. Das Leben ist kurz, sagte er – wie Tau in der Sonne – deshalb solltest du sehr sorgfältig mit den Dingen umgehen, denen du deine Zeit und Energie widmest. Das Kriterium für deine Entscheidungen sollte sein, in welchem Maß etwas zum Fortschritt auf dem Weg zur Befreiung…


  • Wenn das Schädliche nützlich erscheint

    Wenn das Schädliche nützlich erscheint

    Die Geschichten von Menschen, die sich im Streben nach Schönheit selbst schaden, haben eine lange Tradition. Quecksilber ist seit Jahrhunderten ein beliebter Inhaltsstoff in Kosmetika. Die Viktorianer schwörten auf Arsenverbindungen, die den gewünschten „kristallklaren Teint“ erzeugten, indem sie die roten Blutkörperchen der Anwender zerstörten. Eine Bleiverbindung, das venezianische Ceruse, war lange Zeit ein Favorit bei…


  • Die Fehlbarkeit des Verstandes

    Die Fehlbarkeit des Verstandes

    Auf dem Höhepunkt von Shakespeares großer Tragödie ist Othello von der Untreue seiner Frau Desdemona überzeugt. Als sie erkennt, dass Othello sie töten will, und ihr klar wird, dass sie ihre Unschuld nicht beweisen kann, wird Desdemona von Entsetzen erfasst und bricht in Tränen aus. Othello deutet ihre Reaktion als Beweis für ihre Schuld. Sein…


  • Ein Geist wie Wasser

    Ein Geist wie Wasser

    Es ist Songkran, das thailändische Neujahrsfest. Wasser spielt bei den Feierlichkeiten eine wichtige Rolle. Die Menschen bewerfen sich auf den Straßen gegenseitig mit Wasser, und in ihren Häusern und Klöstern führen sie das rituelle Waschen der Hände von Älteren und Lehrern durch. Also heute ein bisschen Wasser-Dhamma. Beide Passagen stammen aus einer Lehrrede, die der…


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